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	<title>Farbwerte &#187; Bildung</title>
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		<title>“Sarrazin. Eine deutsche Debatte”</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 21:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Sarrazin. Eine deutsche Debatte&#8221; versammelt 56 Texte der letzten drei Monate zu Thilo Sarrazins Bestseller. &#8230; <a href="http://farbwerte.com/2010/11/12/sarrazin-eine-deutsche-debatte/" title="“Sarrazin. Eine deutsche Debatte” weiterlesen">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2010/11/cover-18423303-mfbhtemplateIdrenderScaledpropertyBildheight349.jpg" rel="lightbox[3724]"><img class="alignleft size-full wp-image-3726" title="Sarrazin. Eine deutsche Debatte" src="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2010/11/cover-18423303-mfbhtemplateIdrenderScaledpropertyBildheight349.jpg" alt="" width="161" height="215" /></a>&#8220;Sarrazin. Eine deutsche Debatte&#8221; <strong>versammelt 56 Texte der letzten drei Monate zu Thilo Sarrazins Bestseller. </strong></strong><strong>Das Buch zeigt Abgründe und Skurriles in der Sarrazin-Debatte.</strong></p>
<p><strong>Auszüge aus der Textsammlung <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/12/thilo-sarrazin/debatte-die-wichtigsten-saetze.html" target="_blank">(Quelle: Bild.de)</a>:<br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/09/07/thilo-sarrazin-necla-kelek/diese-tuerkin-ist-sein-groesster-fan.html" target="btobody">Soziologin Necla Kelek</a>, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ):</strong> „Hier hat ein verantwortungsvoller Bürger bittere Wahrheiten drastisch  ausgesprochen und sich über Deutschland den Kopf zerbrochen. Um diesen  Kopf soll Thilo Sarrazin jetzt offensichtlich kürzer gemacht werden.“</p>
<p><strong>Schriftsteller Ralph Giordano in „Die Welt“:</strong> „Die vereinte Riege der Berufsempörer, Sozialromantiker und  Beschwichtigungsapostel zerreißt ein Buch in der Luft, das sie nicht  gelesen hat.“</p>
<p><strong>Hans-Ulrich Jörges im „Stern“:</strong> „Der Fall Sarrazin ist der größte mediale Kollateralschaden, an den ich mich erinnern kann.“</p>
<h2><strong>FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher:</strong> „Im Innersten dieses Buches steckt eine vulgärdarwinistische  Gesellschaftstheorie, die mit einer Unbefangenheit dargelegt wird, als  hätte es alle Erfahrungen des zwanzigsten Jahrhunderts nicht gegeben.“</h2>
<p><strong>Arno Widmann, Feuilleton-Chef der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;:</strong> &#8220;Wie viel Kraft brauchte man, um diesen blind – oder schlimmer noch  gezielt – um sich schlagenden Hass cool über sich ergehen zu lassen?&#8221;</p>
<p><strong>Celal Özcan, „Hürriyet“:</strong> „Es ist höchste Zeit, nicht auf andere zu zeigen, sondern uns selbst Fragen zu stellen.“</p>
<p><strong>Heribert Prantl, „Süddeutsche Zeitung“:</strong> „Am Ende der Affäre Sarrazin gibt es nur Verlierer. Erster Verlierer  ist ihr Namensgeber selbst. Er hat zwar einen gewaltigen Mediensog  erzeugt, dieser hat ihn aber in eine rechte Ecke gezogen, in der  Sarrazin nicht stehen will.“</p>
<p><strong>Robert Misik, „taz“:</strong> „Wieso muss so ein Machwerk über ‚Spiegel‘ und ‚Bild‘ verbreitet und in Talkshows popularisiert werden?“</p>
<h2><strong>Publizist Henryk M. Broder im „Spiegel“: </strong>„Dass  Sarrazin solche Aggressionen mobilisiert, liegt nicht daran, dass er  sich möglicherweise in einigen Punkten irrt, sondern daran, dass er  vermutlich in den meisten recht hat.“</h2>
<p><strong>Der Resonanzraum der Rattenfänger </strong><br />
Von Stefan Beig (Wiener Zeitung &#8211; Printausgabe vom Samstag, 13. November 2010)</p>
<p>Neue Lösungen hatte Thilo Sarrazin nicht zu  bieten. Das wussten zumindest jene, die sein Ende August erschienenes  Buch &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; tatsächlich aufmerksam bis zu Ende  gelesen haben. Der von Sarrazin konstatierte Niedergang Deutschlands  wurde auch nicht durch bisher unbekannte Studien belegt. Schwerfällig  und in seiner Überheblichkeit teils lächerlich war im Übrigen der  Tonfall des Werks. Warum schaffte es dieses Buch dann im deutschen  Sprachraum an die Spitze der Bestsellerlisten?</p>
<p>Die &#8220;Rattenfänger entdecken einen Resonanzraum in Teilen der  Bevölkerung, den etablierte Politik und Medien bisher nicht zu füllen  vermögen&#8221;, stellt Stephan Hebel in der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221; fest. Das  Gefühl, das diesen Resonanzraum bestimmt, sei vor allem Angst. &#8220;Wenn  jemand zusieht, wie seine Heimat ihm immer fremder wird, dann entwickelt  er Angst und vielleicht Wut.&#8221;</p>
<p>Stephan Hebels Text ist einer von 56 Beiträgen, die in dem neuen Band  &#8220;Sarrazin. Eine deutsche Debatte&#8221; zusammengestellt sind – einem &#8220;Best  of&#8221; der seit drei Monaten anhaltenden Sarrazin-Debatte gewissermaßen.  Man staunt beim Lesen nicht schlecht, wie groß das Rauschen im  Blätterwald war, das dieses Buch hervorgebracht hat. Deutlich wird dabei  auch, dass allen nicht immer klar war, wovon Sarrazins Buch eigentlich  handelt – wohl auch wegen seiner breiten Themenpalette, die zwischen  Zuwanderung, Bildung und Wirtschaft hin- und herschwankt.</p>
<p>Im Kern ging es Sarrazin darum, dass &#8220;in Deutschland  überdurchschnittlich viele Kinder in sogenannten bildungsfernen  Schichten mit häufig unterdurchschnittlicher Intelligenz aufwachsen&#8221;.  Kurz: Die Dummen kriegen zu viele Kinder, ihr minderwertiges Erbgut ist  das Problem. Die Dummen sind für Sarrazin primär muslimische  Einwanderer, denn sie gehören vor allem diesen bildungsfernen Schichten  an. Sarrazin bot keine Lösungen, aber er wusste, wer die Schuldigen  sind.</p>
<p>Die biologische Ebene war seine Grundlage. &#8220;Des Pudels Kern ist eine  vulgärdarwinistische Gesellschaftstheorie&#8221;, urteilt daher Frank  Schirrmacher, Herausgeber der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221;.  Treffend meint er über Sarrazin: &#8220;Da er, der die Kultur verteidigen  will, in Wahrheit selbst nicht mehr an ihre bindende und verbindliche  Kraft glaubt, geschieht das, was grundsätzlich geschieht, wenn  Gesellschaften um ihre Identität fürchten und ihren eigenen Werten  misstrauen: die Flucht in den Biologismus.&#8221; Erhellend ist auch  Schirrmachers Nachweis, dass sich Sarrazin auf umstrittene  Vererbungsthesen stützt, die er noch dazu zu seinen Gunsten manipuliert.</p>
<p><strong>Erregung über die Erregung</strong></p>
<p>Sarrazin selbst schweigt sich in einem ebenfalls im neuen Band  abgedruckten Interview mit der türkischen &#8220;Hürriyet&#8221; über seine  Ausführungen zu &#8220;genetischen Belastungen&#8221; aus: &#8220;Ich möchte nicht, dass  sich in Deutschland Menschen mit unterschiedlichem kulturellen  Hintergrund in ihrer eigenen Welt verstecken&#8221;, erläutert er dort sein  Buch zurückhaltend. Aber das war darin in Wahrheit nur ein Randthema.</p>
<p>Sarrazins Befürworter fordern im Band, man möge sich doch endlich mit  seinen Thesen inhaltlich auseinandersetzen. Viele gehen aber selbst nur  ganz oberflächlich darauf ein. Der Theaterkritiker Armgard Seegers  schießt sich etwa im &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221; ganz auf die öffentliche  Erregung ein. Zum Buch selbst äußert er sich kaum.</p>
<p>Beispielhaft ist hier auch der deutsche Publizist Ralph Giordano in  der &#8220;Welt&#8221;: &#8220;Thilo Sarrazin stellt nicht nur die richtigen Fragen, er  bietet auch die richtigen Antworten&#8221;, erklärt er zunächst und man wird  schon fast neugierig. &#8220;Tatsächlich weist die ganze Lektüre den Autor als  einen Kenner der Migrations- und Integrationsszene aus, der aus dem  Vollen schöpft&#8221;, fährt Giordano fort. Doch was dann folgt, sind weder  Antworten, noch Befunde, und vor allem: nichts, was mit Sarrazin zu tun  hat. Giordano redet von &#8220;Tendenzen aus der muslimischen Minderheit, die  den freiheitlichen Errungenschaften der demokratischen Republik  ablehnend bis feindlich gegenüberstehen&#8221;. Er liest in Sarrazin das  hinein, was ihn selber bewegt.</p>
<p>Als &#8220;aggressives Pamphlet&#8221; bezeichnet Arno Widmann, Feuilleton-Chef  der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;, die Schrift. &#8220;Man versetze sich wenigstens  für zwei Minuten in die Köpfe der von Sarrazin angesprochenen  Immigranten&#8221;, fordert er weiter. &#8220;Wie viel Kraft brauchte man, um diesen  blind – oder schlimmer noch gezielt – um sich schlagenden Hass cool  über sich ergehen zu lassen?&#8221;</p>
<p>Verwundert fragt sich Robert Misik, der einzige Österreicher in dem  Buch: &#8220;Und über solchen Schrott sollen wir diskutieren?&#8221; Vielleicht  doch. Die Dokumentation der Kommentare für und wider Thilo Sarrazin ist  am Ende sogar ergiebiger als Sarrazins Werk selbst. Ihre schlanken 239  Seiten enthalten mehr positive Anregungen für eine künftige  Integrationspolitik. Erschienen ist das Buch im Piper-Verlag.</p>
<p><strong><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&amp;Alias=wzo&amp;cob=527071" target="_blank">Der Artikel in der Wiener Zeitung.</a></strong></p>
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		<title>FAZ Beilage mit Fotos aus dem Farbwerte Projekt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  
Farbwerte ist Kooperationspartner der Konferenz “Denk ich an Deutschland”, die morgen in Berlin &#8230; <a href="http://farbwerte.com/2009/11/24/faz-beilage-mit-fotos-aus-dem-farbwerteprojekt/" title="FAZ Beilage mit Fotos aus dem Farbwerte Projekt weiterlesen">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Titel.jpg" rel="lightbox[1832]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1833" title="FAZ Beilage vom 24. November 2009" src="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Titel-150x150.jpg" alt="FAZ_10: FAZ_BEILAGEN-SONSTIGE-VORPRODUKTE &lt;DENK24_01&gt; ... 24.11." width="150" height="150" /></a> <a href="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Seite4.jpg" rel="lightbox[1832]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1834" title="FAZ Beilage vom 24. November 2009" src="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Seite4-150x150.jpg" alt="FAZ Beilage vom 24. November 2009" width="150" height="150" /></a> <a href="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Seite6.jpg" rel="lightbox[1832]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1835" title="FAZ Beilage vom 24. November 2009" src="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Seite6-150x150.jpg" alt="FAZ Beilage vom 24. November 2009" width="150" height="150" /></a><a href="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Seite11.jpg" rel="lightbox[1832]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1836" title="FAZ Beilage vom 24. November 2009" src="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/11/Faz_Seite11-150x150.jpg" alt="FAZ Beilage vom 24. November 2009" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Farbwerte ist Kooperationspartner der Konferenz <a href="http://www.denkichandeutschland.net/" target="_blank">“Denk ich an Deutschland”</a>, die morgen in Berlin zum ersten Mal  stattfindet. Im Vorfeld erschien heute die FAZ mit einer Magazin-Beilage mit insgesamt 13 Fotos aus dem Farbwerte-Projekt. Hier der dazugehörige Artikel auf FAZ.net:</p>
<blockquote>
<h1><span style="color: #808080;">Nichts geht mehr</span></h1>
<p><span style="color: #808080;">Von Inge Kloepfer</span></p>
<div id="ArtikelServicesMenu" style="visibility: hidden; display: none;"><a onclick="javascript:fnPopUp('/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E311D6782F8C343FAA2B159B47AD0A636~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html', 600, 450, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; return false;" href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc%7EE311D6782F8C343FAA2B159B47AD0A636%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Drucken</a><a onclick="javascript:fnPopUp('/d/common/Versenden.aspx?rub={FC06D389-EE76-479E-9E76-425072B196C3}&amp;doc={311D6782-F8C3-43FA-A2B1-59B47AD0A636}', 390, 650, 'status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,screenX=0,screenY=0');; return false;" href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc%7EE311D6782F8C343FAA2B159B47AD0A636%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Versenden</a><a onclick="javascript:saveArticle('/f30/json/SaveArts.aspx?rub={FC06D389-EE76-479E-9E76-425072B196C3}&amp;doc={311D6782-F8C3-43FA-A2B1-59B47AD0A636}');; return false;" href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc%7EE311D6782F8C343FAA2B159B47AD0A636%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Speichern</a><a onclick="javascript:history.back();; return false;" href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc%7EE311D6782F8C343FAA2B159B47AD0A636%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Vorherige Seite</a></p>
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</div>
<p><span style="color: #808080;">24. November 2009 Deutschland war einmal ein Land der Aufsteiger. Der gesellschaftliche Aufstieg war das unverhohlene Ziel breiter Teile der Bevölkerung. Mehr Bildung, mehr Wohlstand, mehr Anerkennung &#8211; das war einer der Leitgedanken im Nachkriegsdeutschland. Eine Idee mit höchst integrierender Kraft. Der soziale Aufstieg wurde zum Maß aller Dinge, zum Fetisch und für die Einzelnen zur Möglichkeit der Selbstwertbestimmung. </span></p>
<p><span style="color: #808080;"><a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E311D6782F8C343FAA2B159B47AD0A636~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Ganzen Artikel lesen&#8230;</a></span></p></blockquote>
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		<title>Jeannette Ladewig</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 09:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Harald Jäger öffnete am 9. November den Schlagbaum am Grenzübergang Bornholmer Straße. Dank seiner beherzten &#8230; <a href="http://farbwerte.com/2009/10/17/jeannette-ladewig/" title="Jeannette Ladewig weiterlesen">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1055 alignleft" title="Jeanette Ladewig" src="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/10/Jeanette_019-Edit.jpg" alt="Jeanette Ladewig" width="330" height="444" /><strong>&#8220;Harald Jäger öffnete am 9. November den Schlagbaum am Grenzübergang Bornholmer Straße. Dank seiner beherzten Entscheidung öffnet sich das Verließ für uns Ostdeutsche.</strong></p>
<p><strong>Ich sitze an diesem Abend vor dem Fernseher im elterlichen Heim in der Schorfheide. Am nächsten Tag schon war alles anders. Der Klassenfeind winkte hinter der Mauer mit einem 100 DM-Schein. </strong></p>
<p><strong>Wochen später dann kein Staatsbürgerkunde-Unterricht, sondern politische Bildung, statt Polytechnische Oberschule ging’s aufs Gymnasium, der Lehrplan im Nu umgestellt. Und Broiler hieß jetzt Hähnchen.</strong></p>
<p><strong>Ich habe zwei Gesellschaftssysteme kennen gelernt und zwei Währungsunionen erlebt. Für mich ist Deutschland stets im Wandel und das macht die Chance aus, für Veränderungen zum Besseren offen zu sein. Wenn wir das schaffen, kann und will ich behaupten, dass ich stolz bin eine Deutsche zu sein.&#8221;</strong></p>
<p><strong>Jeannette Ladewig, Oktober 2009</strong></p>
<p>Foto: Frank Rösner und Robert Eysoldt</p>
<p><em>Ort: In der mittlerweile zugewachsenen Arena der </em><em><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pionierrepublik_Wilhelm_Pieck" target="_blank">Pionierrepublik Wilhelm Pieck</a> unmittelbar am Werbelinsee in der Schorfheide.</em><br />
</em></p>
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