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	<title>Farbwerte &#187; Grundrechte</title>
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	<description>For this project, designers and artists are given the task of incorporating the German flag into artworks, thereby using this public object as a medium to illustrate a personal story or point of view. This is a ongoing project! When you&#039;re interested in taking part, please get in touch with us.</description>
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		<title>Jah Fish &#8211; &#8220;Weltordnung&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 21:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ergebnisse_Exponate]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Welt und vorallem die Weltordnung, ist spätestens seit dem Wegfall des »Eisernen Vorhanges« eine &#8230; <a href="http://farbwerte.com/2009/10/16/jah-fish-weltordnung/" title="Jah Fish &#8211; &#8220;Weltordnung&#8221; weiterlesen">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1029 alignleft" title="Jah Fish" src="http://farbwerte.com/wp-content/uploads/2009/10/Farbwerte_JahFish.jpg" alt="Jah Fish" width="330" height="235" /><strong>&#8220;Die Welt und vorallem die Weltordnung, ist spätestens seit dem Wegfall des »Eisernen Vorhanges« eine andere. Neben der tatsächlichen Gefahr, die seit diesem Jahrtausend vom islamischen Terrorismus ausgeht, erleben wir in der medialen Öffentlichkeit tagtäglich, dass es auch tatsächlich eine ‘innere Gefahr’ gibt, die sehr konkret ist und die heute nicht nur von Fatalisten als ernste Bedrohung der Demokratie aufgefasst wird, &#8211; der Angriff auf die Grundrechte, unter der Vorwand der Sicherheit!</p>
<p>Diese Sorgen und Ängste werden in Artikeln, Talkshows und auch auf künstlerischen Terrain bearbeitet. Von Seiten der Regierung, die auf ihre Weise ebenfalls besorgt um das Wohl seiner Bürger ist, wird die faktische Einschränkung von demokratischen Freiheiten immer offensiver vorangetrieben. Als in den Neunziger Jahren noch von der Wirtschaft als von einem ‘Scheuen Reh’ gesprochen wurde, welches sich bei schlechter ‘Fütterung’ zurück ziehen würde, entsteht heute eher der Eindruck eines ungebremsten Raubtierkapitalismus der sich, ob nun gut subventioniert oder nicht, auf seine Kernkompetenz zurück gezogen hat, &#8211; Gewinn zu maximieren, ohne auf regionale oder nationale Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen.</p>
<p>Heute müssen wir alle zur Kenntnis nehmen, das weder die Subventionspolitik oder öffentliche Fördergelder, keine Energierabatte oder Staatsbürgschaften, keine Kurzarbeit und kein ‘Engerschnallen der Gürtel’ in irgendeiner Weise die ‘Verantwortung der Wirtschaft’, an irgendeinem nationalen Interesse zum Vorschein gebracht hat. Im Gegenteil, es werden Scheingewerkschaften gegründet, Mitarbeiter flächendeckend bespitzelt, Politiker bestochen, Journalisten überwacht und vorallem &#8211; es werden heute unverblümt Forderungen von Seiten der Unternehmerverbände gemacht, die eine moralische Refeudalisierung der Gesellschaft erinnern.</p>
<p>Die Beteiligung des ‘deutschen Vorzeigeunternehmens’ Siemens in den Verkauf und die Installation eines absoluten Überwachungssystems im Iran, beweist wie auch das Involvement der Internetunternehmens Google in China, das moralische Appelle nicht die geringste Relevanz für das Abwägen unternehmerische Entscheidungen zu haben scheinen. Wenn Unternehmen Forderungen artikulieren, die mit demokratischen Werten und gesellschaftlichem Konsens nichts mehr zu tun haben, trotz der Mitnahme von Milliarden an öffentlichen Steuergeldern, entsprechen sie weit mehr dem Bild eines ‘äußeren Feindes’, als ein Raubkopierer, ein ‘Hartz IV-Leistungserschleicher’ oder eben orthodoxe Muslime. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist allerdings klar auf letztere fokussiert. Zu dieser Arbeit wurde ich inspiriert von der Omnipräsenz des Irrglaubens einer nationalen Politik, die eine globale Wirtschaft beherrschen möchte, aber gleichzeitig die eigenen Bürger mit Restriktionen überzieht und &#8211; damit verbunden &#8211; nahezu täglich Warnungen vor dem islamischen Terrorismus ausgibt, während Reisewarnungen zu einer spanischen Insel unter realem seperatistischem Bombenterror, öffentlich als absurd bezeichnet werden.</p>
<p>Eine deutsche Musterfirma verdient also mit ihrem ‘guten Namen’ an der Errichtung diktatorischer Strukturen und betoniert jene Zustände gewinnbringend, die auf der anderen Seite öffentlich dämonisiert werden, &#8211; eine fast satanisches, aber natürlich menschliches und sich selbst reproduzierendes System, welches global gesehen rückblickend eine derartige Erfolgsgeschichte zu sein scheint, das nach deren Verstehen nur noch Zynismus übrig bleibt.</p>
<p>Eine Kontrolle der Gedanken der Beobachter von Kunst ist zum Glück noch nicht möglich und wurde bislang auch nocht nicht als Gesetzesvorlage eingebracht.&#8221;</strong></p>
<p><strong>Jah Fish, Oktober 2009</strong></p>
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